Darüber werden sich sicherlich alle Japan-Gourmets in München sehr freuen: Das Restaurant EMIKO im Louis Hotel am Viktualienmarkt erhält als erstes Restaurant in München die offizielle Lizenz für den Verkauf von Kobe Beef. Kobe Beef kommt aus Japan und ist hinsichtlich Qualität das hochwertigste Fleisch, welches erst seit kurzem aus Japan exportiert werden darf. Für die Aufzucht und Ernährung dieser besonderen Rinder gelten strengste Vorschriften. Von den jährlich knapp 3000 gezüchteten Rinder erreicht nur ein Teil die höchste Marmorierungsstufe und unterliegt strikten Exportverboten: Lediglich 10 Prozent dieses Fleisches dürfen Japan verlassen.

Folgendes habe ich von Jacques Friedrich dem Restaurantleiter des EMIKO erfahren: „Original KOBE-Rindfleisch lässt sich an seiner unverwechselbaren Marmorierung erkennen – und an einem himmlischen Geschmack. Das gleichmäßig und feinadrig verteilte Fett ist derart zart, dass es bereits bei Raumtemperatur leicht schmilzt. Kenner sprechen daher vom besten Fleisch der Welt. Wir sind sehr stolz, dass wir in Kooperation mit einem der wenigen Exklusivhändler als erstes lizensiertes Restaurant KOBE-Beef anbieten können.“

Für eine fachgerechte japantypische Zubereitung garantiert der Chefkoch Akihiro Ogawa und so wird es ab dem 2. Advent im EMIKO folgende Gerichte zum Tagespreis auf der Karte geben:
– kurz angebratenes TATAKI, garniert mit Mizuna Salat (34-44 €)
– Wenige Sekunden gekochtes japanisches SHABU-SHABU-Fondue (39-54 €)
– klassisch als Filet oder Entrecôte (89-115 €)

Japan ist somit noch ein weiteres Stück näher an München gerückt und ich werde hier bei Gelegenheit noch etwas mehr Details über die Aufzucht der Rinder und das besondere Geschmackserlebnis beim Genuss von Kobe Beef berichten.

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Die Rinderaufzucht braucht mindestens doppelt solange als bei normalen Rindern.

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Herrlich marmorierte Steaks mit hohem Anteil Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren.

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Dünne Scheiben für Shabu Shabu werden nur wenige Sekunden gekocht.

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